Foto: Axel Schmidt

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Foto: Axel Schmidt

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Justizzentrum, Wuppertal

  • LeistungenTragwerksplanung
  • AuftraggeberBau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
  • ArchitekturHPP Hentrich-Petschnigg & Partner – Düsseldorf
  • BauherrBLB NRW
  • Projektkosten24.600.000 €

In unmittelbarer Nachbarschaft des bereits bestehenden Justizgebäudes ist in Wuppertal die Errichtung eines Justizzentrums beabsichtigt. Die Bauwerke stehen auf einer Flussinsel in der Wupper, auf der auch Fundamente für die Schwebebahn vorhanden sind. Der Neubaukomplex besteht aus drei Gebäudeteilen: Der Atriums Bau ist mit sechs Ober- und zwei Untergeschossen geplant. Der Riegelbau als Schnittpunkt zwischen bestehendem Amtsgericht und Atriumgebäude wird viergeschossig mit zweigeschossiger Unterkellerung ausgeführt. Westlich schließt sich ein nicht überbauter, dreigeschossiger Tiefgaragenbereich mit Zufahrtsrampe an. Die Konstruktion besteht im Wesentlichen aus Stahlbeton. Die Geschoßdecken von Atrium- und Riegelbau wurden als vorgespannte Flachdecken mit Vorspannung ohne Verbund konzipiert, da Innenstützen aus Funktionalitätsgründen ausscheiden. In den Unter- und Parkgeschossen sind schlaff bewehrte Flachdecken vorgesehen. Die vertikale Lastabtragung erfolgt i.a. über Stützen und Wände. Die Stabilisierung des Gebäudes ist über die Wände der Treppenhauskerne und Außenwände gewährleistet. Die Gründung erfolgt auf elastisch gebetteten Bodenplatten. Aufgrund des hohen Grundwasserspiegels ist der Auftriebssicherheit besondere Beachtung zu schenken. Die nicht überbauten bzw. nur geringe Eigenlast aufweisenden Gebäudebereiche erhalten zur Auftriebssicherung dauerhafte Verankerungen mit Zugankern im Fels.