ISS Dome, Düsseldorf

  • LeistungenPrüfstatik
  • AuftraggeberLindner Architekten – Düsseldorf
  • ArchitekturRKW Rhode Kellermann Wawrowsky – Düsseldorf
  • BGF34.500 m²
  • BRI480.000 m³
  • Projektkosten70 Mio. €

Die Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG (IDR) Düsseldorf realisierte südlich der Theodorstraße in Düsseldorf-Rath den Neubau der Eisarena Düsseldorf/Dome in Rath. Die Grundriss-Abmessungen der multifunktionalen Veranstaltungshalle betragen ca. 110 x 150 m. Die Höhe der Arena beträgt ca. 36 m. Die Haupttragwerke des Daches bilden in Querrichtung des Gebäudes freigespannte Fachwerkbinder aus Stahl, die auf Stahlstützen aufliegen. Die lastabtragenden Stahlstützen werden über Stahlbetonunterzüge und- überzüge aufgefangen. Die unter dem Dachtragwerk liegenden Konstruktionen der Tribünen, Decken und Wände wurden in Fertigteilbauweise konzipiert. Das FT-Tribünentragwerk liegt auf FT-Balken auf. Die darunter liegenden Decken wurden als Filigrandecken auf Hauptunterzügen ausgebildet. Die Hauptunterzüge liegen über Konsolen auf den FT-Stützen auf. Die Gründung der Fertigteilstützen erfolgt über Blockfundamente mit eingelassenem Köcher. Die Blockfundamente wurden angevoutet und mit der Bodenplatte biegesteif verbunden. Das Untergeschoss, das bei Hochwasser bereichsweise bis zu 1,50 m in das Grundwasser einbindet, wurde als wasserdichte Wanne in WU-Beton ausgebildet. Die Aussteifung/Stabilisierung der Dachkonstruktion erfolgt in Längs- und Querrichtung durch horizontale Dachverbände und Vertikalverbände. Die Dacheindeckung besteht aus Trapezblechen, die die äußeren Lasten über Pfetten in das Haupttragwerk des Daches ableiten. Die Aussteifung der Stahlbetonkonstruktion der Eisarena wird durch horizontale Deckenscheiben und vertikale Wandscheiben sowie in den oberen Geschossen durch auskragende Stützten erzielt.