Rechte bei: beier+beck architekten GbR

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Rechte bei: beier+beck architekten GbR

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IKEA, Koblenz

  • LeistungenPrüfstatik
  • AuftraggeberIKEA Verwaltung GmbH
  • ArchitekturBeier + Beck – Braunschweig
  • BGF28.600 m²
  • Projektkosten46 Mio. €

In dem IKEA Einrichtungshaus handelt es sich um einen Hallenneubau mit den Abmessungen 120 x 160 m und einer Höhe von ca. 12,5 m. Die tragende Konstruktion des Verkaufs- und Lagergebäudes ist als Stahlbeton-Skelett-Konstruktion konzipiert. Musterzimmer, Markthalle, Kassenzone und Anlieferbereich sind dreigeschossig, Selbstbedienungslager und Lager sind zweigeschossig. Eine frei belüftete Parkebene befindet sich unter dem Haus (GOK -4,05 m). Die Hauptbalkenunterkante der Dachkonstruktion liegt auf +8,40 m. Als Dachdeckung ist ein Trapezblechdach mit 12 cm Wärmedämmung vorgesehen. Die Decken über dem Erdgeschoss (RD +5,25 m) sind als Hohlkörperdecken, Filigrandecken und Pi-Decken vorgesehen. Die Decke über der Parkebene (+0,00) wird als Filigrandecke ausgebildet. Die Hauptbalken sind zwischen den aufgehenden Stützen als Einfeldfertigteilbalken, die Stützen ein-, zwei- bzw. dreigeschossig konzipiert. Das Trapezblechdach wird als Schubfeld ausgebildet, die Decke des Erd- und Untergeschosses wird zur horizontalen und vertikalen Gebäudeaussteifung herangezogen. Die einzelnen Gebäudeabschnitte sind durch Stahlbetonbrandwände unterteilt. Das Gebäude wird pfahlgegründet. Der gesamte Baukörper ist fugenlos geplant. Sprinklertank und Sprinklerzentrale werden in Ortbeton bzw. Halbfertigteile geplant. Treppenhäuser werden als Fertigteilkonstruktion erstellt. Außen liegende Fluchttreppen, Vordächer und Dachgerätebühnen werden als verzinkte Stahlkonstruktion erstellt. Die zweischalige Außenwandverkleidung besteht aus farblich beschichteten Trapezblechen als Kassettenwand mit 12 cm Wärmedämmung. Als Gründung ist eine Pfahlgründung vorgesehen. Für die allgemeine Beurteilung des Baugrundes und der gründungstechnischen Situation liegt ein Bodengutachten vor. Für die im Erdreich liegende Sprinklerzentrale und den Sprinklertank ist eine offene Baugrube geplant. Je nach Gründungtiefe ist eine abgetreppte Baugrube vorgesehen. Die Aussteifung des Gebäudes erfolgt im gesamten Gebäude über Wandscheiben sowie Aufzugs- und Treppenhauskerne herangezogen.