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Hochschule Rhein-Waal, Kleve

  • LeistungenTragwerksplanung
  • AuftraggeberKreisverwaltung Kleve
  • Architekturnps tchoban voss – Hamburg
  • BRI200.000 m³
  • Projektkosten122.000.000 €

Auf dem Baufeld nördlich des Stadtzentrums unmittelbar am Spoykanal werden im Zuge dieses Bauvorhabens 10 Fachbereichsgebäude (drei bis viergeschossig), ein Verwaltungsgebäude (viergeschossig), eine Agrarhalle, ein Hörsaalzentrum (fünfgeschossig), ein Mensagebäude (eingeschossig) und eine Parkpalette sowie eine Fußgängerbrücke neu errichtet. Eine Bibliothek und Gewächshäuser werden durch Umbauten in Bestandsbauwerken realisiert. Die jeweiligen Baukörper werden in fugenloser Bauweise konzipiert, lediglich die Verbindungsgänge werden von den Gebäuden durch Fugen getrennt. Alle neu zu errichtenden Bauwerke sind nicht unterkellert, ruhen erdgeschossig auf einer Bodenplatte und werden über eine Pfahlgründung im tragfähigen Baugrund gegründet. Die Konstruktion der Verwaltungs- und Fachbereichsgebäude, die teilweise mit hochwertigen Laborbereichen ausgestattet sind, wird aus Ortbeton und Stahlbeton-Fertigteilen errichtet. Die Geschossdecken sind als Flachdecken konzipiert. Für die aufgesetzten Staffelgeschosse wird eine leichte Bauweise als Stahlkonstruktion realisiert. Im Bereich des Hörsaalzentrums sind bei größeren Deckenspannweiten der Einsatz von Halbfertigteil-TT-Platten mit Ortbetonergänzung vorgesehen. Die Agrarhalle wird in Stahlbeton-Fertigteilbauweise errichtet. Als Dachdeckung ist ein Trapezblechdach geplant. Fertigteilbinder spannen über 17,50 m und werden als vorgespannte T-Träger ausgeführt. Die vertikale Lastabtragung und die Gebäudeaussteifung wird über eingespannte Kragstützen gewährleistet.Das Parkdeck verfügt insgesamt über 6 Parkebenen, die versetzt als Split-Level-Ebenen angeordnet sind. Die Parkebenen sind in einer Breite von 16 m stützenfrei, jeweils an den Rändern sind im Abstand von 2,50 m Stahlstützen vorgesehen. Die außerhalb der Parkebenen angebrachten Stahlstützen laufen über die Gesamthöhe des Parkhauses. Zwischen den Stützen spannen sich über 16 m Stahlverbundträger im Abstand von 2,50 m. Die Geschossdecken sind als Fertigteile aus Hochleistungsbeton konzipiert. Die Aussteifung wird über die Treppenhäuser und  Verbände gewährleistet.