Foto: Axel Schmidt

Breidenbacher Hof, Düsseldorf

  • LeistungenBeweissicherung Prüfstatik
  • AuftraggeberPVG Neunte Vermögensgesellschaft GmbH & Co. KG
  • ArchitekturHPP Hentrich-Petschnigg & Partner – Düsseldorf
  • BGF30.500 m²
  • BGI108.000 m³
  • Projektkosten115 Mio. €

Bei dem Bauvorhaben Breidenbacher Hof handelt es sich um einen Hotelneubau mit anteiliger Büro- und Geschäftsnutzung in Erd- und 1. Untergeschoss. Das Gebäude verfügt neben dem Erdgeschoss über 9 Obergeschosse sowie 3 Untergeschosse. Der Grundriss ist L-förmig und hat die äußeren Abmessungen von ca. 77,2 m x 48,2 m. Die Gebäudehöhe beträgt ca. 33,5 m und die Gesamttiefe der 3 Untergeschosse ca. 12,0 m. Oberirdisch ist das Gebäude durch eine vertikale Fuge in die beiden Bauteile Bürobereich und Hotelbereich getrennt. Das Tragwerk im Hotelbereich bildet eine Stahlbeton-Skelettkonstruktion mit aussteifenden Wandscheiben. Die im 2. bis 8. OG als aussteifende Wandscheiben ausgebildeten Trennwande werden im 1. OG auf Stutzen aufgesetzt; ihre H-Lasten werden uber die aussteifende Deckenscheibe in die uber alle Geschosse durchlaufenden Wandscheiben der Treppenhauskerne und Schachte abgetragen. Ab 1. OG und darunter erfolgt der vertikale Lastabtrag vorrangig uber Stahlbetonverbundstutzen. Die Geschossdecken 1.+ 8. OG sind als Stahlbetonflachdecken mit Spannweiten bis 9,12 m, die Dachdecke über dem 9. OG ist als Stahlbetondecke auf Stahltragern mit Stahlstutzen hergestellt. Die Decke über EG ist als Stahlbetonverbunddecke mit Spannweiten bis 4,56 m über Haupt- und Nebentrager hergestellt. Die drei Untergeschossdecken wurden als Stahlbetonflachdecken mit Stutzenkopfverstarkungen ausgefuhrt. Das Tragwerk im Bürobereich besteht hier ebenfalls aus einer Stahlbetonskelettkonstruktion mit aussteifenden Wänden und Decken. Die Geschossdecken 1. bis 8. OG wurden als Stahlbetondecken auf Stahlbetonunterzugen und die Decken über 9. OG, EG und den drei Untergeschossen sind jeweils wie im Hotelbereich ausgeführt. Die Untergeschosse wurden in Deckelbauweise mit einer umlaufenden Schlitzwand bzw. bereichsweise als Bohrpfahlwand hergestellt. Diese Wände binden in das Tertiar ein und stellten im Bauzustand die wasserundurchlässige UmschlieBung dar. Sie nehmen die vertikalen Lasten aus den AuBenstützen sowie aus den Decken der Untergeschosse auf. Zur dauerhaften Abdichtung der bis zu ca. 8,5 m im Grundwasser stehenden Untergeschosse wurde nach dem Herstellen der Bodenplatte eine umlaufende Stahlbetonwand (WU-Beton) ausgeführt.